Sassis 24. Geburtstag

Diesmal hatten wir mehr Glück mit dem Wetter. Es gab auch keine Ausfälle wie im letzten Jahr.

Aber auch diesmal ist es kein Tag wie jeder andere Tag. Schwer zu beschreiben. Saskia hat ihre Geburtstage geliebt. Das fing schon am Morgen an. Da gab es immer das Geburtstagslied, „Wie schön, dass Du geboren bist“. Es lief alles nach einem bestimmten Ritual ab.

Wahrscheinlich ein Klassiker in vielen Häusern, auch bei uns. Das fehlt schon sehr. Es ist auch der Geburtstag meines Bruders, der vor 25 Jahren gestorben ist, was für eine Ironie des Schicksals.

Aber wir feiern diesen Tag auch wenn das nicht ganz einfach ist, nicht nur für die Familie, auch bestimmt für die Gäste und Saskias Freunde. Nur für die Hunde nicht, die sind wie immer gut drauf und freuen sich. 

Es ist das erste Jahr ohne Benja aber dafür mit einem neuen Familienmitglied, Eumel unser kleiner Labrador Welpe. Ganz in schwarz.

Wir haben gegrillt, uns unterhalten, uns an Saskia erinnert, alles Dinge, die man sonst auch macht an Geburtstagen. Bloß eben ganz anders. 

Diese Jahr haben Julia und ich uns entschieden nach der Feier in den Urlaub zu fahren und kurz vor Saskias Todestag am 6. Oktober zurück zu sein.

Einfach um Abstand zu gewinnen, auf andere Gedanken zu kommen in dieser Zeit. Ein Versuch, wie sich später herausstellte. 

Als es dunkel wurde haben wir noch Lieder an Sassis Baum gesungen und sind dann zu uns gefahren.

Hier noch ein paar Impressionen vom anderen Geburtstag.

 

 

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